Die Erstellung des Gutachtens
Im Dezember 2010 begannen die ersten Abstimmungsgespräche zwischen Gutachter, Firma Rambøll, und den Lenkungsgruppenmitgliedern des INTERREG4A-Projektes. Inzwischen sind die Arbeiten fortgeschritten und verlaufen gemäß Projektplan:Der erste Projektschritt war die Bemessung der Fahrzeit der Strecke. Für eine bessere Übersichtlichkeit und für die weitere Nutzung der Daten wurde die Strecke in einzelne Abschnitte aufgeteilt. Die dänischen Ingenieure von Rambøll sind die Strecke zwischen Heide und Esbjerg entlang gefahren. Dies diente dem Ziel, die durchschnittliche Fahrzeit der Strecke und der Teilabschnitte zu messen.
Aufbauend auf diesen Messungen wurden dann die zeitlichen Einsparpotenziale berechnet. Hierbei sind die Ingenieure von fünf Möglichkeiten des Ausbaus ausgegangen:
• Ausbau der B5 zu einer kreuzungsfreien Straße
• Bau von Ortsumgehungen auf der Strecke
• Ausbau zu einer Schnellstraße
• Ausbau zu einer 2+1 Lösung
• Bau einer Autobahn
Im März 2011 wurden persönliche und telefonische Interviews in Deutschland und Dänemark durchgeführt. Interviewpartner waren verantwortliche Personen in Unternehmen, Organisationen und Verbänden, aus der Politik sowie der Verwaltung. Auf deutscher Seite wurden insgesamt 24 Interviews durchgeführt, zehn Interviews persönlich und 14 Interviews telefonisch. Auf dänischer Seite wurden 20 Interviews durchgeführt (10 persönlich und 10 telefonisch).
Zeitgleich mit den Interviews wurden die ersten ökonomischen Berechnungen durchgeführt. Die Berechnungen legen dar, ob die einzelnen Ausbauvarianten profitabel sind. Grundlage bilden bei den Berechnungen die Verkehrsströme, die Einsparpotenziale aus dem ersten Projektschritt und die Kosten des Ausbaus, wobei hier auch eine mögliche Förderung berücksichtigt wird. Grundlage für die genutzten Verkehrsdaten bildet das TERESA-Modell.
Bis zum Sommer 2011 sollen die gesamten Untersuchungen abgeschlossen sein. Danach werden dann die Gutachtenergebnisse öffentlich gemacht.
