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Norderfriedrichskoog bleibt Steueroase

24.10.2008

Norderfriedrichskoog bleibt auch über das Jahr 2009 hinaus eine Steueroase für Gewerbesteuerzahler.

Mit ihrem Hebesatz von 200 Prozent ist die Gemeinde im Nordwesten Schleswig-Holsteins eine der wenigen mit den niedrigsten in Deutschland möglichen Gewerbesteuern.

Durch den vollständigen Verzicht auf kommunale Steuern hatte Norderfriedrichskoog vor einigen Jahren deutschlandweit Furore gemacht. Entsprechend viele Unternehmen siedelten sich in dem Dorf auf der Halbinsel Eiderstedt an, ihre Zahl übertraf um ein vielfaches die der (knapp 50) Einwohner – und übertrifft sie bis heute, auch wenn das Bundesverfassungsgericht einen Steuerhebesatz von Null für unzulässig erklärte. Seit dem 01.01.2004 gilt für Gewerbesteuern bundesweit ein Mindestsatz von 200 Prozent. Auf den beschränkt sich Norderfriedrichskoog nun und ist weiterhin der Ort mit dem günstigsten Steuerhebesatz in den alten Bundesländern.

Anders als die frühere Null-Regelung, die aus historischen Gründen zeitlich befristet war, ist der günstige Steuersatz zudem langfristig angelegt. „Wir haben ein gutes Einvernehmen mit den hier ansässigen Firmen und Neue sind uns jederzeit willkommen", erklärt Landrat Dieter Harrsen. Der Erholungsort an der Nordsee bleibt also ein attraktiver Unternehmensstandort – vorausgesetzt, es handelt sich um Kapitalgesellschaften. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland unterstützt interessierte Unternehmen gern bei der Ansiedlung.

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