Pilotregionen für „maßgeschneiderte" Tourismusangebote
02.09.2008
Ostseefjord Schlei, Probstei, Nordfriesland und Holsteinische Schweiz zu Pilotregionen für „maßgeschneiderte" Tourismusangebote ernannt Medieninformation des Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein
Die Schlei-Region, die Probstei, der Kreis Nordfriesland und die Holsteinische Schweiz sollen landesweit eine Vorreiterrolle im Tourismus übernehmen. Wie der Tourismusverband Schleswig-Holstein (TVSH) und das Wirtschaftsministerium am 02.09.2008 in Kiel bekannt gaben, haben sich die vier Regionen in einem landesweiten Projekt durchgesetzt und sollen mit ihren Organisations- und Kooperationsstrukturen Vorbild für andere Regionen sein. „Auf diese Weise setzt die Ostseefjord Schlei in hervorragender Weise die Philosophie der Tourismusstrategie des Landes um. Den Bedürfnissen der Urlauber in Schleswig-Holstein wird hier gezielt und maßgeschneidert Rechnung getragen", sagte Staatssekretärin Karin Wiedemann. Insgesamt hatten sich sieben Regionen im Land an dem Wettbewerb beteiligt. Die vier ausgewählten Tourismusregionen werden vom Land und vom Tourismusverband bis zum Ende des Jahres mit umfassenden Beratungsleistungen zur Optimierung der Aufgabenteilung und Kooperation unterstützt.Hintergrund des Projekts ist ein Konzept für die Optimierung der lokalen Tourismus-Strukturen, das von der Tourismusberatung „Projekt M" zusammen mit dem Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (N.I.T.) im Auftrag des Wirtschafts-ministeriums und des TVSH erarbeitet wurde. „Mit der Zusammenarbeit touristischer Organisationen werden Effizienz und Effektivität auf lokaler Ebene erhöht und damit neue Ressourcen für anstehende Zukunftsaufgaben geschaffen", so der TVSH-Vorsitzende Volker Popp.
Nach den Worten von Wiedemann wurden mit der Probstei und dem Ostseefjord Schlei zwei Pilotregionen ausgewählt, die bereits heute den Charakter einer Lokalen Tourismus Organisation (LTO) besitzen, jedoch in Kooperation und Aufgabenteilung weiter ausbaufähig sind. Auf Nordfriesland und die Holsteinische Schweiz sei die Wahl gefallen, um sie exemplarisch für das ganze Land zur Lokalen Tourismus Organisation aufzubauen. Wiedemann: „Nur leistungsstarke und marktfähige Einheiten können die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismus stärken."
Wie Popp sagte, vollziehen die ausgewählten Pilotregionen nun in drei Schritten die Optimierung ihrer Organisation. Zunächst würden vorbereitende Arbeiten mit einer detaillierten Erfassung des Kooperationsstatus aufgenommen, im Anschluss daran soll in zwei Workshops ein Grundsatz- bzw. Handlungskonzept erarbeitet werden.



