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Radfahren an der Westküste wird komfortabler

07.07.2009

Förderbescheid für Projekt „Bestandsaufnahme, Modernisierung und Optimierung der Fernradwanderwege in Nordfriesland und Dithmarschen“ übergeben

Radtouristen wollen entspannen, etwas für ihren Körper, für ihre Fitness tun aber vor allem Landschaft und Natur erleben. Für diese Urlaubsmotive liefert die Westküste mit ihren Radfernwegen ein hervorragendes Angebot. Beeindruckend viele Fernradwege verlaufen in den Kreisen Nordfriesland und Dithmarschen: Grenzroute, Wikinger-Friesen-Weg, NOK-Route, Elberadweg und natürlich die beiden ganz typischen Westküsten-Radwege: der Nordseeküsten-Radweg und der Eider-Treene-Sorge-Radweg.

Die Vielzahl der Radfernwege belegt, dass Radfahren ein wichtiges Urlaubsthema an der Westküste ist. Bei der Neukonzeption des Tourismus in Schleswig-Holstein wurde Radfahren als Basisthema definiert. Die Urlaubsaktivität „Rad fahren“ ist bei allen unseren Zielgruppen, also den „Anspruchsvollen Genießer“, den „Familien mit Kindern“ aber vor allem bei der wachsenden Zielgruppe der Best Ager“ besonders beliebt. Aktuelle Gästebefragungen bescheinigen uns immer wieder, dass über ein Drittel unserer Gäste in ihrem Urlaub Rad fahren wollen, davon 26 % sogar häufig.

Damit das Radfahren an der Westküste künftig noch komfortabler wird, werden die Radfernwege optimiert. Mit einem modernen, leicht lesbaren Beschilderungssystem, das ortsfremde Gäste sicher und ohne Umwege an ihr Ziel bringt, wird die Basis für ein qualitativ hochwertiges Angebot gelegt. Einladende Rastplätze mit guten Abstellmöglichkeiten für Fahrräder mit Gepäck sowie ausreichende Sitzgelegenheiten mit Tischen runden das Rastangebot ab. Und wenn es doch mal einen Regenschauer gibt, dann sorgen gemütliche Schutzhütten dafür, dass keiner nass wird.

Die Zusammenarbeit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH mit dem Dithmarschen Tourismus e.V. und der Eider-Treene-Sorge GmbH macht dieses Projekt, das die Radfernwege an der gesamten Westküste einbezieht, erst möglich. Diese kreisübergreifende und überaus konstruktive Zusammenarbeit hat auch das Tourismusreferat im Wirtschaftsministerium überzeugt. Aus diesem Grunde wird das Projekt mit einer erhöhten Förderquote gefördert.

Das Projekt „Bestandsaufnahme, Modernisierung und Optimierung der Fernradwanderwege in Nordfriesland und Dithmarschen“ hat ein Gesamtvolumen von 123.000 € und wird aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft (2007-2013) mit einer Förderquote von insgesamt 70 % mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie mit Landesmitteln unterstützt. Die restlichen 30 % werden durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH, Dithmarschen Tourismus e. V. und Eider-Treene-Sorge GmbH finanziert. 

„Ich freue mich, dass sich die touristischen Akteure an der Westküste zusammen-getan haben und gemeinsam innerhalb der nächsten zwei Jahre die Radfernwege auf einen modernen Stand bringen. Dies wird die Attraktivität der Westküste bei allen radfahrenden Gästen deutlich steigern. Mit einem qualitativ hochwertigen Angebot wird die Westküste die Urlauber überzeugen und neue Gäste für sich gewinnen können“, sagte die Leiterin des Tourismusreferats Frau Dr. Siegl anlässlich der Übergabe des Zuwendungsbescheides (30.06.2009) an Frank Ketter, dem zuständigen Projektleiter bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland.

In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 – 2013 rund 752 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 173 Mio. Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) zuzüglich eines Sonderprogramms in Höhe von rund 30 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket I sowie ergänzenden  Landesmitteln in Höhe von rund 175 Mio. €."

In der Förderperiode 2007-2013 bildet das Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein das Dach für die Zukunftsprogramme Wirtschaft, Arbeit, ländlicher Raum und Fischerei.
Das Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein mit seinem Fördervolumen von 1,4 Milliarden Euro steht für mehr Wirtschaft und Beschäftigung, für mehr Innovationen und Lebensqualität in Schleswig-Holstein.

Mehr Informationen im Internet unter www.zukunftsprogramm.schleswig-holstein.de

Foto: hinten v.l.n.r.: Christian Mende (GF Dithmarschen Tourismus e.V.), Constanze Höfinghoff (GF Nordsee-Tourismus-Service GmbH), Frank Ketter (Fachreferent Tourismus WFG NF mbH), Cornelia Saure (Regionalmanagerin Eider-Treene-Sorge GmbH), Dr. Matthias Hüppauff (GF WFG NF mbH); vorn: Dr. Elke Siegl (Leiterin des Tourismusreferates im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehr)

Tourismusbericht

Tourismusbericht 2010

Hier können Sie den tourismusökonomischen Bericht für Nordfriesland lesen

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