Vestkystturisme – Tourismus an der Nordseeküste
07.05.2010
Die Tourismusentwicklung an der Nordseeküste in Süddänemark und Schleswig-Holstein wird mit 650.000,-€ gefördert.
Geschäftsführender Partner ist der Fremdenverkehrsverein Rømø-Tønder (Röm-Tondern). Die anderen 4 Partner im Projekt sind auf der deutschen Seite der Grenze die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland und die Nordsee-Tourismus-Service GmbH, beide in Husum ansässig. Auf der dänischen Seite sind dies die Turistgruppen Vestjylland (Tourismusgruppe Westjütland) in Hvide Sande und das Skærbæk Fritidscenter (Freizeitzentrum) in Skærbæk (Scherrebeck).
Große Erwartungen
Die Förderung wird sowohl auf dänischer als auf deutscher Seite sehr begrüßt.
„Das ist das erste Mal, dass eine enge und verpflichtende Zusammenarbeit zwischen den Touristikorganisationen entlang der Nordseeküste auf beiden Seiten der Grenze etabliert wird. Wir sind überzeugt, dass diese Zusammenarbeit für den Tourismus in Süddänemark und in Nordfriesland sehr förderlich ist und damit auch wirtschaftlich sehr interessant für die ganze Grenzregion“, zeigt sich Constanze Höfinghoff, Geschäftsführerin der Nordsee-Tourismus-Service GmbH, zuversichtlich.
„Es ist das erste Mal, dass wir gemeinsam eine grenzüberschreitende Tourismusentwicklung entlang der Nordseeküste in Angriff nehmen, und wir haben große Erwartungen, dass diese Zusammenarbeit neue Gäste an unsere Region ziehen wird“, bekräftigt Bodil Glistrup, Tourismuschefin des Fremdenverkehrsverein Rømø-Tønder, die das Projekt leitet.
Neue Angebote an deutsche und dänische Urlaubsgäste in der Grenzregion
Das Projekt ist in vier Phasen aufgeteilt: Zuerst sollen verschiedene Marktanalysen durchgeführt werden, die den Touristikern mehr Wissen über die jetzigen Gäste an der Nordseeküste auf beiden Seiten der Grenze geben sollen – und die auch zeigen sollen, mit welchen Angeboten mehr Gäste für einen Urlaub an der Nordseeküste begeistert werden können. Anni Hornum, Direktorin der Turistgruppen Vestjylland freut sich sehr, „dass im Rahmen des Projektes auf die langjährige Erfahrung in Deutschland mit Analysen von den deutschen Urlaubsgästen und deren Reisemotiven ziehen können".
Zum Zweiten sollen eine Reihe von Aktivitäten initiiert werden, die den Erfahrungsaustausch und die Wissensvermittlung zwischen Touristiker auf beiden Seiten der Grenze ermöglichen. „Seit vielen Jahren wird dieser Austausch von deutschen und dänischen Touristikern, bislang ohne Erfolg, gefordert. Wir sind überzeugt davon, dass wir mit diesem Netwerk die Basis für neue und interessante Angebote für unsere Gäste schaffen werden“, sagt Frank Ketter, der zuständige Projektleiter bei der Wirtschaftsforderungsgesellschaft Nordfriesland.
In der dritten Phase werden neue, grenzüberschreitende Angebote für die potentiellen Gäste, sowohl aus Deutschland als auch aus Dänemark, entwickelt. Diese Angebote sollen die Bereiche, Aktivurlaub, Kultur, Kulinarik und vor allem Natur abdecken. Nachdem das Wattenmeer in Deutschland und in den Niederlanden im letzen Jahr zum Weltnaturerbe ernannt wurde, soll im Herbst dieses Jahres das Wattenmeer, auf der dänischen Seite, zum Nationalpark ernannt werden.
Vierte und letzte Phase ist ein umfassender Kommunikationsplan. Vorgesehen ist unter anderem eine offensive Öffentlichkeitsarbeit. Dänische und deutsche Medien sollen mehr von den grenzüberschreitenden Urlaubsmöglichkeiten berichten. Auf einem gemeinsamen „Einstiegsportal“ im Internet sollen die Gäste die neuen und gemeinsamen Angebote finden können.
Weitere Informationen
Constanze Höfinghoff, Geschäftsführerin Nordsee-Tourismus-Service GmbH
Tel.: 04841 8975-12
Frank Ketter ,Projektleiter Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland
Tel.: 04841 6685-22
Bodil Glistrup, Tourismuschefin Rømø-Tønder Turistforening
Tel.: +45 2175 5130
Anni Hornum, Direktorin Turistgruppen Vestjylland, Hvide Sande
Tel.:+45 2127 8868
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