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Gutes Klima für Arbeitssuche in Nordfriesland

06.12.2011

Informationen für Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchende

Dr. Matthias Hüppauff Die Wirtschaftsförderung Nordfriesland (WFG NF) nimmt die aktuelle Arbeitsmarktstatistik zum Anlass, um auf die vielfältigen Beratungsangebote für Arbeits- und Ausbildungsplatzbewerber sowie angehende Unternehmensgründer hinzuweisen. Dr. Matthias Hüppauff, Geschäftsführer der WFG NF, erklärt: „Im November lag die Arbeitslosenquote mit 6,9 Prozent in Nordfriesland nur knapp über dem Bundesdurchschnitt von 6,4 Prozent, saisonbereinigt sogar noch viel besser. Das zeigt, dass unser Kreis ein attraktiver Standort ist. Darüber hinaus gibt es noch über 900 unbesetzte Stellen, vor allem für Facharbeitskräfte. Um die Wirtschaft im Kreis noch weiter voran zu bringen, arbeiten wir in einem Netzwerk zusammen mit Arbeitsagenturen, Sozialzentren, Kreishandwerkerschaft, Industrie- und Handelskammer.“
Freie Arbeits- und Ausbildungsplätze gibt es vor allem im Hotel- und Gastronomiegewerbe. Claudia Häuber betreibt zusammen mit ihrem Mann das Best Western Theodor Storm Hotel in Husum. Sie berichtet über die Ausbildung in ihrem Haus: „Hier kann man das Gleiche lernen wie in einem Großstadtbetrieb, aber die Atmosphäre ist familiärer.“ Wer wie Claudia und Karl-Heinz Häuber gern am Meer lebt, hat mit einer Ausbildung im Hotelfach gute Voraussetzungen, um in Nordfriesland eine Arbeitsstelle zu finden oder sogar einen eigenen Betrieb zu eröffnen. Über 15 Prozent der Nordfriesen arbeiten im Tourismus, im Sommer deutlich mehr.
Der Tourismus versorgt auch zu einem guten Teil den Einzelhandel mit Kunden. Gerhard Biel vom Teekontor Nordfriesland schätzt, dass je nach Standort der Teekontor-Filiale zwischen 40 und 90 Prozent seiner Kunden Reisende sind. Er sieht auch für seine fünf Auszubildenden eine gute Zukunftsperspektive in der Region: „Die meisten unserer ausgebildeten Lehrlinge sind von uns auch übernommen worden, wenn ein Arbeitsplatz frei war. Einige haben sich weitergebildet oder haben durch Wohnungswechsel eine Arbeitsstelle in anderen Städten in der Teebranche gefunden.“
Ein weiteres wirtschaftliches Standbein der Region bilden die Erneuerbaren Energien. Die geplante Ausweitung der Windkrafteignungsflächen auf 1,5 Prozent der Landesfläche wird ab dem kommenden Jahr nach Einschätzung von Dr. Hüppauff zu einem deutlichen Schub in der Windkraftbranche Nordfrieslands führen. „Langfristig werden wesentlich mehr Servicetechniker benötigt. Hinzu kommt das anspringende Offshore-Geschäft vor der Nordseeküste Schleswig-Holsteins“, betont der WFG-Geschäftsführer.
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft berät vor allem angehende Existenzgründer, die ein eigenes Unternehmen einer Festanstellung vorziehen. Auf der Internetseite www.wfg-nf.de gibt es Informationen zu den speziellen Angeboten der WFG NF und ihrer Kooperationspartner. Kreditinstitute stehen bei Finanzierungsfragen zur Verfügung. Zum Thema Weiterbildung und Studium findet man Informationen bei Bildungseinrichtungen wie der Wirtschaftsakademie, dem BZEE (Bildungszentrum Erneuerbare Energien), dem Weiterbildungsverbund oder den regionalen Hochschulen. Die Industrie- und Handelskammer und die Kreishandwerkerschaft stellen den direkten Kontakt mit den Ausbildungsbetrieben her. Die Links zu diesen und weiteren Einrichtungen sind ebenfalls auf der Website der WFG zu finden.

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Tourismusbericht

Tourismusbericht 2010

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