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Lob für Häfen und Ausbilder

06.12.2011

Firmen aus Schleswig-Holstein auf der EWEA Offshore 2011

Mit optimistischen Zukunftsaussichten für den Standort Schleswig-Holstein kehrt
das Team der Netzwerkagentur windcomm schleswig-holstein von der Fachmesse Offshore
2011 in Amsterdam zurück. Für die Leitung der Netzwerkagentur fasst Dr. Matthias Hüppauff
zusammen: "Es hat sich gezeigt, dass schleswig-holsteinische Angebote in vielen Bereichen
der Offshore-Branche, zum Beispiel den Häfen, den Windteststandorten und den
Ausbildungs- und Hochschuleinrichtungen, von Investoren nachgefragt werden."
Zusammen mit der WTSH (Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-
Holstein) hatte windcomm auf der Offshore 2011 vom 29. November bis 1. Dezember einen
Gemeinschaftsstand für die Wirtschaftsförderinstitutionen sowie Firmen und Bildungseinrichtungen
aus der Offshore-Branche des nördlichsten Bundeslandes organisiert. Unter
anderem präsentierte sich die Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH und der Neue
Hafen Kiel-Canal. Dabei wurde von den Offshore-Windparkbetreibern ausdrücklich gelobt,
dass die Häfen in Schleswig-Holstein im Rahmen der Hafenkooperation zusammenarbeiten.
Außerdem wurde die Bedeutung der bestehenden Flugplätze an den Küsten als Stützpunkte
für Sicherheits- und Service-Leistungen von den Investoren hervorgehoben.
Zudem stellte sich in direkten Gesprächen heraus, dass der Neue Hafen Kiel-Canal mit
seiner Schwerlastfähigkeit Spitze in Europa ist. So zeigten sich insbesondere Hersteller von
Großkomponenten wie Rotorblättern sehr interessiert. Ein weiterer großer Vorteil von
Schleswig-Holstein sind die guten Windverhältnisse und die Möglichkeit, Offshore-Anlagen
an Land zu testen. Viel Lob bekam das Land zwischen den Meeren auch dafür, dass es
nicht nur auf Gewerbeflächen, sondern auch auf Bildung und Forschung setzt. Die akademische
Ausbildung und Forschungsaktivitäten stellte die Windkraft-Hochschulkooperation
CEwind vor. Das Bildungszentrum Erneuerbare Energien (BZEE) aus Husum präsentierte
seine standardisierten Ausbildungsmodule für angehende Windkraft-Servicetechniker. Mit
den vom BZEE entwickelten Standards arbeiten inzwischen 26 Bildungsträger in aller Welt.
In Amsterdam kam es zu einem Vertragsabschluss zwischen dem BZEE und Noorderpoort,
der größten regionalen Ausbildungseinrichtung in den nördlichen Niederlanden. Die Vorträge
des BZEE auf dem Gemeinschaftsstand waren außerdem sehr gut besucht.
Dr. Matthias Hüppauff erinnert daran, dass die Zeit drängt, um in den wachsenden Offshore-
Markt einzusteigen. Im kommenden Jahr beginnen die Bauarbeiten in den schleswigholsteinischen
Windparks Nordsee Ost und DanTysk. "Jetzt werden die StandortentscheiPressemitteilung
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dungen getroffen. Hier können schleswig-holsteinische Firmen mit ihren Erfahrungen im
Schiffbau und im Service punkten", meint der windcomm-Projektkoordinator. "Mit über
250 Unternehmen im maritimen und im Windkraft-Sektor hat Schleswig-Holstein ein hervorragendes
Netzwerk, das seine Produkte und Dienstleistungen international exportieren
kann."
Die Europäische Windenergie-Agentur EWEA organisierte die Offshore 2011. 480 Aussteller
und 7800 Besucher kamen für die Fachmesse ins Amsterdam RAI Exhibition and Convention
Centre.
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