Corona-Krise: Unterstützung für Unternehmen

Die aktuelle Krise stellt uns alle vor besondere Herausforderungen. Wir beraten und unterstützen Sie bei allen Themen, die Sie als Unternehmer in der aktuellen Situation beschäftigen. Sie erreichen uns telefonisch unter 04841 66850 oder per E-Mail an info@wfg-nf.de

Novemberhilfe

Information Projektmanagementbüro Überbrückungshilfe Schleswig-Holstein

Anträge können ab sofort über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden (antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de – wenn Sie die Links in diesem Dokument nicht öffnen können, bitte einfach in den Browser kopieren).

Die Antragstellung der Novemberhilfe erfolgt unabhängig von der Überbrückungshilfe. Jedoch findet eine Anrechnung von anderen gleichartigen Corona-bedingten Zuschussprogrammen des Bundes und der Länder statt, wenn sich die Leistungszeiträume überschneiden. Auch für die Novemberhilfe können die Anträge bis 31.01.2021 eingereicht werden. 

Die Novemberhilfe kann nur von direkt und indirekt von der Schließungsanordnung betroffenen Unternehmen beantragt werden. Näheres dazu finden Sie hier unter https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/novemberhilfe.html

Die elektronische Antragstellung muss hierbei durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder steuerberatenden Rechtsanwalt erfolgen.

Ausnahme: Soloselbständige bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro sind unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt. Als Voraussetzung hierfür benötigen sie ein ELSTER-Zertifikat. Informationen zur Erstellung eines Benutzerkontos für ELSTER und zur Zertifikatsdatei finden Sie unter  www.elster.de/eportal/registrierung-auswahl/hinweis2.

Für die (erstmalige) Nutzung des ELSTER-Portals ist die Beantragung des ELSTERZertifikats erforderlich, die Übersendung der Aktivierungsdaten kann einige Tage dauern. Es ist für Soloselbständige, die den Antrag ohne Steuerberater stellen wollen und noch keinen ELSTER-Zugang haben, daher empfehlenswert, das ELSTER-Zertifikat schnellstmöglich zu beantragen.

Ab Ende November werden für Soloselbständige und Unternehmen Abschlagszahlungen gewährt. Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seiter www.ueberbrueckungshilfeUnternehmen.de.

Auch für die Novemberhilfe werden die schon bekannten Informationskanäle bereitstehen.

Hotline für potenzielle Antragstellende: 0431-550733412,

Mailanfragen von potenziellen Antragsstellenden an ueberbrueckungshilfe@wimi.landsh.de
Hotline für Steuerberater/innen, Wirtschafts- und Buchprüfer/innen und Rechtsanwält/innen für allgemeine Fragen zu den Förderbedingungen und technische Fragen: 030-52685087. Oder diese senden über das Kontaktformular https://www.ueberbrueckungshilfeunternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Formulare/Kontakt/kontakt.html  eine E-Mail

Hier außerdem zu Ihrer Information die aktuelle Pressemitteilung des Wirtschaftsministers des Landes Schleswig-Holstein, Bernd Buchholz vom 14. Nov. 2020: https://wimikiel.com/2020/11/14/nun-also-doch-bund-folgt-forderung-von-buchholz-undgunther-und-erweitert-hilfen/ 

Aktuelle Informationen zum Teil-Lockdown

Ab 2. November bis vorerst Ende des Monats sollen wieder Kontaktbeschränkungen gelten (maximal 10 Menschen/ 2 Haushalte). Gastronomie und Freizeiteinrichtungen müssen schließen. Nähere Informationen über die neuen Maßnahmen finden Sie auf der Homepage der Landesregierung:

schleswig-holstein.de

Aktuelle Informationen zu weiteren Infektionsschutzmaßnahmen:

www.schleswig-holstein.de

Bei der Konferenz der Kanzlerin mit den Regierungschef*innen der Bundesländer wurde eine Verlängerung der Überbrückungshilfe und weitere Wirtschaftshilfen für die von der Schließung betroffenen Unternehmen, Betriebe, Selbständigen, Vereine und Einrichtungen beschlossen. Wir informieren Sie, sobald die neuen Finanzmittel konkret ausgestaltet wurden. Bis Ende des Jahres kann die Überbrückungshilfe II beantragt werden (siehe unten).

Corona-Überbrückungshilfe II

Corona-Hilfen für September bis Dezember können jetzt beantragt werden

Seit 22. Oktober können Anträge auf Überbrückungshilfe für den Zeitraum von September bis Dezember 2020 gestellt werden. Die sogenannte Überbrückungshilfe II knüpft an die Überbrückungshilfe I (Juni-August 2020) an. Sie unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die durch behördliche Anordnungen oder Hygiene- und Abstandsregeln weiter geschlossen sind oder nur mit halber Kraft fahren können. Sie erhalten über die Überbrückungshilfe II direkte Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Antragstellung erfolgt auch im neuen Verfahren über einen „prüfenden Dritten“ wie einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, oder Rechtsanwalt.

Änderungen gegenüber der Überbrückungshilfe I:

  • Begrenzung auf maximal 15.000 Euro Förderung für Unternehmen bis zehn Beschäftigte wurde gestrichen
  • Höhere Fördersätze für Unternehmen, die weiterhin praktisch vollständig still liegen, wie zum Beispiel die Veranstalter- oder Schaustellerbranche
  • Unternehmen, deren Umsatz um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen ist, sind nun förderberechtigt (vorher 50 %)
  • Förderung für Maßnahmen zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebs in die Außenbereiche, wo die Ansteckungsrisiken geringer sind (z.B. die Anschaffung von Außenzelten oder Wärmestrahlern); dies ergänzt die bereits zuvor mögliche Förderung von Hygienemaßnahmen, wie z.B. die Anschaffung von Desinfektionsmittel und Luftfilteranlagen

Weiter heißt es in der Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums, die Bundesregierung arbeite daran, die Hilfen auch über den Dezember 2020 hinaus zu verlängern.

Weitere Informationen zum Programm Corona-Überbrückungshilfe und zur Antragstellung:

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Quelle: Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums vom 22.10.2020

Finanzielle Hilfen

KfW-Kredite: Günstige Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gibt es für Unternehmen, die durch die Pandemie-Situation in Liquiditätsengpässe gekommen sind. Sie können über die Banken und Sparkassen beantragt werden. Es gibt Schnellkredite, Kredite für junge Unternehmen (weniger als 5 Jahre am Markt) und weitere Möglichkeiten: www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/

Der IB.SH-Mittelstandssicherungsfonds unterstützt Hotel-, Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, die durch staatliche Verordnung im Zuge der Corona-Krise in einen Liquiditätsengpass geraten sind. www.ib-sh.de

Die Nachfrage nach der BAFA Förderung zur Unternehmensberatung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler, die von der Corona-Krise betroffen sind, war so groß, dass der Fördertopf ausgeschöpft ist. Es gibt jedoch weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen: BAFA Förderung
Bei Fragen dazu erreichen Sie unsere Kollegin Diana Wieben unter 04841/6685-19 oder per E-Mail:  d.wieben@wfg-nf.de.

Tourismus und Gastronomie

  • Der IB.SH Mittelstandssicherungsfonds unterstützt Hotel-, Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, die durch staatliche Verordnung im Zuge der Corona-Krise in einen Liquiditätsengpass geraten sind. www.ib-sh.de
  • Die Landesregierung Schleswig-Holstein stellt einen Leitfaden über Mindestanforderungen an Hygienekonzepte für gastronomische und Beherbergungsbetriebe zur Verfügung: www.schleswig-holstein.de
  • Die DeHoGa bietet Informationen zu Förderprogrammen und Leitfäden zu den Hygiene- und Abstandsgeboten zur Wiedereröffnung im Gastgewerbe. www.dehoga-corona.de

Steuern und Recht

Anti-Corona-Maßnahmen in Dänemark

Die deutsch-dänische Handelskammer stellt aktuelle Informationen und Webinare zu den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie in Dänemark zur Verfügung:

www.handelskammer.dk

Initiativen in der Krise

Dorffunk SH
Die DorfFunk-App dient als Mittel zur Kommunikation und Selbstorganisation allen 1102 Gemeinden in den elf schleswig-holsteinischen Landkreisen und steht kostenlos zur Verfügung. DorfFunk SH ist eine digitale Kommunikationszentrale in der jeweiligen Region. Bürger können ihre Hilfe anbieten, Gesuche einstellen oder einfach nur zwanglos miteinander schnacken. Ein Projekt der Akademie für Ländliche Räume und dem Sparkassen- und Giroverband SH.
www.sh.digitale-doerfer.de

Friesennetz
Produkte und Dienstleistungen aus der Region per "Klick" online bestellen. Sogar Stellenangebote aus der Umgebung finden sich hier.
www.friesennetz.de

wir FAIRzichten
Um vor allem kleinen und mittleren Unternehmen sowie Solo-Selbstständigen zu helfen, können Kunden auf Rückerstattungen verzichten, um etwa Kulturstätten, Fitnessstudios, Restaurants und Campingplätze in der Nachbarschaft durch die Krise zu helfen. Eine geniale Initiative der IHKs!
www.wir-fairzichten.de

Lass den Klick in Schleswig-Holstein
Eine Initiative des R.SH – Radio Schleswig-Holstein, um durch den Einkauf bei schleswig-holsteinischen Unternehmen dazu beizutragen, die heimische Wirtschaft zu stärken.
www.klick.sh

GemeinsamAnpacken
In dieser Facebook-Gruppe der IHK Schleswig-Holstein können sich Unternehmen vernetzen, um gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und sich branchenübergreifend zu unterstützen.
www.facebook.com/groups/GemeinsamAnpacken

kauf lokal
Hier gibt es Spenden und Crowdfunding für alle vom Shutdown Betroffenen im Norden. Die Plattform bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre eigene Kampagne zu starten.
www.kauf-lokal.sh

Schleswig-Holstein hilft Schleswig-Holstein
Auf dieser Plattform können Kunden Händler, Gastronomen und Erlebnisorte unterstützen, indem sie zum Beispiel einen Lieferservice in Anspruch nehmen oder Gutscheine kaufen, die zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden können.
www.sh-guide.de/sh-hilft-sh

SH hält zusammen
Initiative des sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag. In einer interaktiven Karte können sich Unternehmen mit ihrem Angebot eintragen und so schnell von Kunden gefunden werden.
sh.wirhaltenzusammen.info

Kiel hilft Kiel
Hier werden diejenigen Betriebeaufgelistet, die in der Folge amtlicher Verfügungen von Bund, Land oder Stadt ein eingeschränktes Angebot haben oder in Reaktion auf die Krise veränderte Dienstleistungen und Services anbieten. Diese von der Normalsituation abweichenden Erreichbarkeiten und Services werden über das Hilfe-Portal für die Bürger*innen sichtbar gemacht.
https://www.kiel-hilft-kiel.de/

Aus- und Weiterbildung

Das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" zahlt Unternehmen und Betrieben mit bis zu 249 Mitarbeiter*innen finanzielle Prämien für abgeschlossene Ausbildungsverträge, besonders dann, wenn sie Auszubildende von solchen Betrieben übernehmen, die wegen der Corona-Krise weniger oder gar nicht ausbilden können. Die Antragstellung erfolgt über die Bundesagentur für Arbeit.

www.arbeitsagentur.de

Das Land Schleswig-Holstein ergänzt diese Ausbildungsinitiative um eine Förderung für Unternehmen mit 250 Mitarbeiter*innen und mehr:

www.schleswig-holstein.de

Aktuelle Meldungen zur Corona-Hilfe

Novemberhilfe beantragen!

Anträge für die so genannten Corona-Novemberhilfen können ab sofort gestellt werden! Soloselbständige können nach Angageben des Bundes einen Antrag bis zu einer Höhe von 5.000 Euro selbst über die Plattform stellen. ​Hier gehts zur Antragstellung: Antrag

KfW-Sonderprogramm verlängert

Die Bundesregierung verlängert das KfW-Sonderprogramm, einschließlich des KfW-Schnellkredits, bis zum 30.06.2021, um Unternehmen weiterhin verlässlich mit Liquidität zu versorgen. Ab dem 9. November 2020 steht der KfW-Schnellkredit zudem auch für Soloselbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten zur Verfügung. Über die Hausbanken können die Unternehmen diese KfW-Kredite mit einer Höhe von bis zu 300.000 Euro beantragen, abhängig von dem im Jahre 2019 erzielten Umsatz. Der Bund übernimmt dafür das vollständige Risiko und stellt die Hausbanken von der Haftung frei.

Corona-Überbrückungshilfe des Bundes

Die vom Bund eröffnete zweite Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Monate September bis Dezember 2020. Anträge hierfür können ab jetzt über Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschafts- oder Buchprüfer gestellt werden. Die Bedingungen wurden verändert, sodass jetzt mehr Unternehmen förderfähig sind.

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Übernahmeprämie für Ausbildungsbetriebe

Das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" zahlt Unternehmen und Betrieben mit bis zu 249 Mitarbeiter*innen finanzielle Prämien für abgeschlossene Ausbildungsverträge, besonders dann, wenn sie Auszubildende von solchen Betrieben übernehmen, die wegen der Corona-Krise weniger oder gar nicht ausbilden können. Die Antragstellung erfolgt über die Bundesagentur für Arbeit.

www.arbeitsagentur.de

Das Land Schleswig-Holstein ergänzt diese Ausbildungsinitiative um eine Förderung für Unternehmen mit 250 Mitarbeiter*innen und mehr:

www.schleswig-holstein.de

Offenes Ohr für Unternehmen

Die neu gegründete Initiative „Offenes Ohr für Unternehmen in Schleswig-Holstein“ hilft mit erfahrenen Beraterinnen und Beratern ehrenamtlich. Hier bekommen Unternehmen: Kostenfreie Sofortberatung, Infos zu Fördermitteln, Anschlussberatung, Offenheit und Unabhängigkeit (Das Gespräch ist unverbindlich!)
Hier gehts zu den Ansprechpartnern: offenes Ohr

BAFA Förderung

Die Nachfrage nach der BAFA Förderung zur Unternehmensberatung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler, die von der Corona-Krise betroffen sind, war so groß, dass der Fördertopf ausgeschöpft ist. Es gibt jedoch weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen. Bei Fragen dazu erreichen Sie unsere Kollegin Diana Wieben unter 04841/6685-19 oder per E-Mail:  d.wieben@wfg-nf.de.

Weitere Informationen dazu findet man hier: BAFA Förderung

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