Corona-Krise: Unterstützung für Unternehmen

Die aktuelle Krise stellt uns alle vor besondere Herausforderungen. Wir beraten und unterstützen Sie bei allen Themen, die Sie als Unternehmer in der aktuellen Situation beschäftigen. Sie erreichen uns telefonisch unter 04841 66850 oder per E-Mail an info@wfg-nf.de

Wichtige Änderungen bezüglich der aktuellen Corona-Hilfsprogramme

November- und Dezemberhilfe
Seit Ende Februar können Änderungsanträge gestellt und Kontoverbindungen korrigiert
werden. Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden. Eine
Korrektur der Kontoverbindung ist bis zum 31. Juli 2021 möglich. Ein Änderungsantrag
kann nur gestellt werden, wenn zuvor ein Erstantrag bereits bewilligt bzw. teilbewilligt
wurde. Der Antrag richtet sich an diejenigen, die (nachträglich) eine Erhöhung des
Förderbetrags beantragen oder eine Änderung ihrer Kontoverbindung mitteilen wollen.
Ausführliche Informationen zur Antragstellung der erweiterten November- und
Dezemberhilfe hier.

Erstanträge für die November- und Dezemberhilfe bis 2 Mio. Euro sind ab sofort möglich.
Ab sofort können auch Unternehmen mit einem hohen Finanzbedarf, also Beträgen von
über zwei Millionen Euro, Wirtschaftshilfen im Rahmen der November- und Dezemberhilfe
beantragen. Dabei können die Unternehmen wählen, auf welchen Beihilferahmen sie
ihren Antrag stützen, um die bestehenden Förderspielräume bestmöglich für ihre jeweilige
unternehmerische Situation zu nutzen.

Anträge für die erweiterte November- und Dezemberhilfe können ab sofort über die
bundesweit einheitliche Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erfolgen.

Neustarthilfe
Zurzeit wird auf Bundesebne die Möglichkeit geprüft, ob die Neustarthilfe auch
über prüfende Dritte beantragt werden kann. Wir informieren Sie, sobald es dazu einen
neuen Sachstand gibt.

Überbrückungshilfe III
Die Abschlagszahlungen für die Überbrückungshilfe III ist auf bis zu 800.000 Euro
angehoben worden. Der Förderhöchstbetrag für Verbundunternehmen wurde auf 3 Mio.
Euro angehoben.

Informationen zum verlängerten Lockdown

Die bestehende Corona-Bekämpfungsverordnung wird bis 21. Februar verlängert. Darauf hatten sich die Koalitionsspitzen im Anschluss an die Konferenz der Ministerpräsident*innen der Länder mit der Bundeskanzlerin geeinigt.  Damit bleiben uter anderem folgende Regelungen bestehen:

  • das Tragen von medizinischen Masken in Bussen, Bahnen und Geschäften (sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2).
  • Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind verpflichtet, dort wo es möglich ist, den Beschäftigten die Arbeit im Homeoffice anzubieten, sofern die Tätigkeiten es zulassen.
  • Private Treffen sind nur noch mit einer weiteren Person außerhalb des eigenen Hausstands gestattet
  • Alle Geschäfte und Dienstleistungen , die nicht für die Daseinsvorsorge notwendig sind, bleiben geschlossen.

Kindertagesstätten und Grundschulen sollen ab dem 22. Februar wieder in den Regelbetrieb unter Pandemie-Bedingungen gehen. Ausnahmen gelten dabei für die Kreise und kreisfreien Städte mit diffusem, höheren Infektionsgeschehen oder Verbreitung einer Virusvariante.

Weitere Erleichterungen sind für den 1. März vorgesehen, beispielsweise die Öffnung von Sportstätten, Wildparks und Friseurbetrieben.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Landesregierung.

Die Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen

Unternehmen, die von den aktuellen Schließungs-Entscheidungen betroffen sind, erhalten Zuschüsse zu ihren Fixkosten. Die vom Bund ausgeweitete und bis Ende Juni 2021 geltende so genannte „Überbrückungshilfe III“ wird entsprechend angepasst und nochmals verbessert. ​​

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der freien Berufe mit einem Jahresumsatz von bis zu 500 Millionen Euro. Die verbesserte Hilfe sieht eine anteilige Erstattung der betrieblichen Fixkosten vor. Der Erstattungsbetrag beträgt in der Regel 200.000 Euro, in besonderen Fällen bis zu 500.000 Euro.​​

Zusätzlich antragsberechtigt für den Zeitraum der Schließungsanordnungen sind neuerdings Unternehmen, die im Dezember von den zusätzlichen Schließungen direkt oder indirekt betroffen sind:​

  • Unternehmen, die im neuen Jahr weiter von den am 28. Oktober bzw. den jetzt neu vereinbarten Schließungen betroffen sind und​
  • diejenigen Unternehmen, die zwar nicht geschlossen sind, aber auch im neuen Jahr erhebliche Umsatzeinbußen haben.​​

Die Überbrückungshilfe III steht im Dezember 2020 für die Unternehmen zur Verfügung, die aufgrund des Beschlusses vom 13. Dezember 2020 im Dezember zusätzlich geschlossen werden. Anträge können ab sofort gestellt werden.​​

  • Der Kreis der antragsberechtigten Unternehmen umfasst sowohl die direkt geschlossenen Unternehmen wie auch diejenigen Unternehmen mit einem sehr starken Geschäftsbezug zu den direkt geschlossenen Unternehmen.​

Hier finden Sie Informationen über Hilfen für Unternehmen, Vereine und Kultureinrichtungen.

Krankentage für Kinderbetreuung im Lockdown

Gesetzlich versicherte Eltern können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen, insgesamt bei mehreren Kindern maximal 45 Tage.

Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder KiTas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der KiTa eingeschränkt wurde. Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Tage pro Kind und Elternteil, maximal bei mehreren Kindern auf 90 Tage. Diese neue Regelung gilt rückwirkend ab 5. Januar.

Diese zusätzlichen Leistungen werden über die Krankenkassen abgerechnet. Sie finden die Dokumente für die Beantragung auf den Homepages Ihrer gesetzlichen Krankenkasse. Ein Besuch beim Arzt oder ein Nachweis über die Schließung der Schule ist NICHT nötig.

Ausführliche Informationen finden Sie in dieser Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit.

November- und Dezemberhilfen

Information Projektmanagementbüro Überbrückungshilfe Schleswig-Holstein

Anträge für die Novemberhilfen können über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden: Antrag 

Anträge für die Dezemberhilfen sind seit dem 23. Dezember 2020 über dieselbe Plattform möglich.

Die Antragstellung der Novemberhilfe erfolgt unabhängig von der Überbrückungshilfe. Jedoch findet eine Anrechnung von anderen gleichartigen Corona-bedingten Zuschussprogrammen des Bundes und der Länder statt, wenn sich die Leistungszeiträume überschneiden. Anträge können bis 30.4.2021 eingereicht werden. 

Die Novemberhilfe kann nur von direkt und indirekt von der Schließungsanordnung betroffenen Unternehmen beantragt werden. Näheres dazu finden Sie hier.

Die elektronische Antragstellung muss hierbei durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder steuerberatenden Rechtsanwalt erfolgen.

Ausnahme: Soloselbständige bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro sind unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt. Als Voraussetzung hierfür benötigen sie ein ELSTER-Zertifikat. Informationen zur Erstellung eines Benutzerkontos für ELSTER und zur Zertifikatsdatei finden Sie auf dem ELSTER-Portal

Für die (erstmalige) Nutzung des ELSTER-Portals ist die Beantragung des ELSTERZertifikats erforderlich, die Übersendung der Aktivierungsdaten kann einige Tage dauern. Es ist für Soloselbständige, die den Antrag ohne Steuerberater stellen wollen und noch keinen ELSTER-Zugang haben, daher empfehlenswert, das ELSTER-Zertifikat schnellstmöglich zu beantragen.

Ab Ende November werden für Soloselbständige und Unternehmen Abschlagszahlungen gewährt. Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite  der Überbrückungshilfe für Unternehmen.

Auch für die Novemberhilfe stehen die schon bekannten Informationskanäle bereit.

Hotline für potenzielle Antragstellende: 0431-550733412,

Mailanfragen von potenziellen Antragsstellenden an ueberbrueckungshilfe@wimi.landsh.de

Hotline für Steuerberater/innen, Wirtschafts- und Buchprüfer/innen und Rechtsanwält/innen für allgemeine Fragen zu den Förderbedingungen und technische Fragen: 030-52685087. Oder Sie senden über das Kontaktformular eine E-Mail

Corona-Überbrückungshilfe II


Seit 22. Oktober können Anträge auf Überbrückungshilfe für den Zeitraum von September bis Dezember 2020 gestellt werden. Die sogenannte Überbrückungshilfe II knüpft an die Überbrückungshilfe I (Juni-August 2020) an. Sie unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die durch behördliche Anordnungen oder Hygiene- und Abstandsregeln weiter geschlossen sind oder nur mit halber Kraft fahren können. Sie erhalten über die Überbrückungshilfe II direkte Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Antragstellung erfolgt auch im neuen Verfahren über einen „prüfenden Dritten“ wie einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, oder Rechtsanwalt.

Änderungen gegenüber der Überbrückungshilfe I:

  • Begrenzung auf maximal 15.000 Euro Förderung für Unternehmen bis zehn Beschäftigte wurde gestrichen
  • Höhere Fördersätze für Unternehmen, die weiterhin praktisch vollständig still liegen, wie zum Beispiel die Veranstalter- oder Schaustellerbranche
  • Unternehmen, deren Umsatz um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen ist, sind nun förderberechtigt (vorher 50 %)
  • Förderung für Maßnahmen zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebs in die Außenbereiche, wo die Ansteckungsrisiken geringer sind (z.B. die Anschaffung von Außenzelten oder Wärmestrahlern); dies ergänzt die bereits zuvor mögliche Förderung von Hygienemaßnahmen, wie z.B. die Anschaffung von Desinfektionsmittel und Luftfilteranlagen

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Corona-Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe für Soloselbständige

Die Corona-Überbrückungshilfe III kann ab sofort beantragt werden. Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro, Soloselbständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten Fixkostenzuschüsse. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet - maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen). Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist, die aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Alternativ zur Überbrückungshilfe III können Sie einmalig die Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro beantragen. Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird. Haben die Soloselbständigen im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen, dürfen sie die Neustarthilfe in voller Höhe behalten. Andernfalls ist die Neustarthilfe (anteilig) zurückzuzahlen.

Eine gleichzeitige Antragstellung für eine Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III ist nicht möglich. Der Antrag kann direkt gestellt werden. Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung.

Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.


www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Tourismus und Gastronomie

  • Der IB.SH Mittelstandssicherungsfonds unterstützt Hotel-, Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, die durch staatliche Verordnung im Zuge der Corona-Krise in einen Liquiditätsengpass geraten sind. Da die Corona-Pandemie weiter andauert, werden die Förderprogramme IB.SH Mittelstandssicherungsfonds, IB.SH Härtefallfonds Mittelstand und MBG Härtefallfonds Mittelstand bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Anträge können ebenfalls bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden. Auch das Sonder-Beteiligungsprogramm Schleswig-Holstein (Aufstockung des Fördervolumens auf 25 Mio. Euro) und das Sonder-Darlehensprogramm gemeinnützige Organisationen S-H werden bis 30. Juni 2021 verlängert. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie unter www.ib-sh.de
  • Die Landesregierung Schleswig-Holstein stellt einen Leitfaden über Mindestanforderungen an Hygienekonzepte für gastronomische und Beherbergungsbetriebe zur Verfügung: www.schleswig-holstein.de
  • Die DeHoGa bietet Informationen zu Förderprogrammen und Leitfäden zu den Hygiene- und Abstandsgeboten zur Wiedereröffnung im Gastgewerbe. www.dehoga-corona.de

Kurzarbeit in Unternehmen

Wenn Sie in Ihrem Betrieb wegen des Lockdowns Kurzarbeit einführen müssen, ist es erforderlich, dass Sie den Arbeitsausfall erneut anzeigen, wenn bereits einmal Corona-bedingt Kurzarbeit eingeführt war Dies gilt ab einer Unterbrechungszeit von drei zusammenhängenden Monaten. Die neue Anzeige ist auch nötig, wenn noch ein bewilligter Zeitraum für Kurzarbeit vorliegt. Bei einer Unterbrechungszeit von mindestens 3 Monaten beginnt eine neue Bezugsdauer, sofern wieder alle Voraussetzungen erfüllt werden.

Kurzarbeitergeld (KUG) Die Bundesagentur für Arbeit erklärt in diesem Video, wie Sie das KUG online beantragen.

Anti-Corona-Maßnahmen in Dänemark

Die deutsch-dänische Handelskammer stellt aktuelle Informationen und Webinare zu den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie in Dänemark zur Verfügung:

www.handelskammer.dk

Initiativen in der Krise

Dorffunk SH
Die DorfFunk-App dient als Mittel zur Kommunikation und Selbstorganisation allen 1102 Gemeinden in den elf schleswig-holsteinischen Landkreisen und steht kostenlos zur Verfügung. DorfFunk SH ist eine digitale Kommunikationszentrale in der jeweiligen Region. Bürger können ihre Hilfe anbieten, Gesuche einstellen oder einfach nur zwanglos miteinander schnacken. Ein Projekt der Akademie für Ländliche Räume und dem Sparkassen- und Giroverband SH.
www.sh.digitale-doerfer.de

Friesennetz
Produkte und Dienstleistungen aus der Region per "Klick" online bestellen. Sogar Stellenangebote aus der Umgebung finden sich hier.
www.friesennetz.de

wir FAIRzichten
Um vor allem kleinen und mittleren Unternehmen sowie Solo-Selbstständigen zu helfen, können Kunden auf Rückerstattungen verzichten, um etwa Kulturstätten, Fitnessstudios, Restaurants und Campingplätze in der Nachbarschaft durch die Krise zu helfen. Eine geniale Initiative der IHKs!
www.wir-fairzichten.de

Lass den Klick in Schleswig-Holstein
Eine Initiative des R.SH – Radio Schleswig-Holstein, um durch den Einkauf bei schleswig-holsteinischen Unternehmen dazu beizutragen, die heimische Wirtschaft zu stärken.
www.klick.sh

GemeinsamAnpacken
In dieser Facebook-Gruppe der IHK Schleswig-Holstein können sich Unternehmen vernetzen, um gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und sich branchenübergreifend zu unterstützen.
www.facebook.com/groups/GemeinsamAnpacken

kauf lokal
Hier gibt es Spenden und Crowdfunding für alle vom Shutdown Betroffenen im Norden. Die Plattform bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre eigene Kampagne zu starten.
www.kauf-lokal.sh

Schleswig-Holstein hilft Schleswig-Holstein
Auf dieser Plattform können Kunden Händler, Gastronomen und Erlebnisorte unterstützen, indem sie zum Beispiel einen Lieferservice in Anspruch nehmen oder Gutscheine kaufen, die zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden können.
www.sh-guide.de/sh-hilft-sh

SH hält zusammen
Initiative des sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag. In einer interaktiven Karte können sich Unternehmen mit ihrem Angebot eintragen und so schnell von Kunden gefunden werden.
sh.wirhaltenzusammen.info

Kiel hilft Kiel
Hier werden diejenigen Betriebeaufgelistet, die in der Folge amtlicher Verfügungen von Bund, Land oder Stadt ein eingeschränktes Angebot haben oder in Reaktion auf die Krise veränderte Dienstleistungen und Services anbieten. Diese von der Normalsituation abweichenden Erreichbarkeiten und Services werden über das Hilfe-Portal für die Bürger*innen sichtbar gemacht.
https://www.kiel-hilft-kiel.de/

Finanzielle Hilfen

KfW-Kredite: Günstige Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gibt es für Unternehmen, die durch die Pandemie-Situation in Liquiditätsengpässe gekommen sind. Sie können über die Banken und Sparkassen beantragt werden. Es gibt Schnellkredite, Kredite für junge Unternehmen (weniger als 5 Jahre am Markt) und weitere Möglichkeiten: www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/

Der IB.SH-Mittelstandssicherungsfonds unterstützt Hotel-, Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, die durch staatliche Verordnung im Zuge der Corona-Krise in einen Liquiditätsengpass geraten sind. www.ib-sh.de

Die Nachfrage nach der BAFA Förderung zur Unternehmensberatung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler, die von der Corona-Krise betroffen sind, war so groß, dass der Fördertopf ausgeschöpft ist. Es gibt jedoch weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen: BAFA Förderung
Bei Fragen dazu erreichen Sie unsere Kollegin Diana Wieben unter 04841/6685-19 oder per E-Mail:  d.wieben@wfg-nf.de.

Aus- und Weiterbildung

Das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" zahlt Unternehmen und Betrieben mit bis zu 249 Mitarbeiter*innen finanzielle Prämien für abgeschlossene Ausbildungsverträge, besonders dann, wenn sie Auszubildende von solchen Betrieben übernehmen, die wegen der Corona-Krise weniger oder gar nicht ausbilden können. Die Antragstellung erfolgt über die Bundesagentur für Arbeit.

www.arbeitsagentur.de

Das Land Schleswig-Holstein ergänzt diese Ausbildungsinitiative um eine Förderung für Unternehmen mit 250 Mitarbeiter*innen und mehr:

www.schleswig-holstein.de

Steuern und Recht

Aktuelle Meldungen zur Corona-Hilfe

Neustarthilfe für Soloselbständige

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist, die aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt.

Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Schwelle für Härtefallfonds wird gesenkt

Wegen des verlängerten Lockdowns will die Landesregierung die Zugangsschwelle für ihren Härtefallfonds ab dem 1. Februar deutlich senken.  Betriebe sollen zukünftig schon dann antragsberechtigt sein, wenn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum der durchschnittliche Umsatz zwischen November 2020 und Januar 2021 um 30 Prozent eingebrochen ist. Oder wenn in einem einzelnen dieser Monate der Umsatz um 50 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Ausführliche Informationen aus dem Ministerium dazu finden Sie hier.

Pflicht zum Homeoffice ab 27. Januar

Bislang gabe es nur den Appell an die Arbeitgeber, Homeoffice soweit wie möglich anzubieten. Seit dem 27. Januar hat das Bundesarbeitsministerium dies zur Pflicht gemacht. Das bedeutet: Der Arbeitgeber muss jetzt für alle geeigneten Arbeitsplätze im Betrieb Homeoffice anbieten, es sei denn es gibt zwingende Gründe, die dagegen sprechen. Die Verordnung des Bundesarbeitsministeriums finden Sie hier.

Corona: Neue Einreiseverordnung

Vom Bundeskabinett wurde eine neue Corona-Einreiseverordnung beschlossen, die seit dem 14. Januar 2021 in Kraft getreten ist und bis spätestens 31. März 2021 gilt. Mit der Verordnung werden bundesweit einheitliche Anmelde-, Test- und Nachweis-pflichten für Einreisende aus Risikogebieten (sog. Hochinzidenzgebiete und Virusvarianten-Gebiete) geregelt . Die Einzelheiten der Regelung finden Sie hier.

Fristen für Corona-Hilfen verlängert

Die Antragsfristen für die November- und die Dezemberhilfe als auch für die Überbrückungshilfe II wurden verlängert
Für die November- und Dezemberhilfe können Anträge bis einschließlich 30. April 2021 gestellt werden.
Die Anträge für die Überbrückungshilfe II können nun
bis zum 31. März 2021 gestellt werden.

KfW-Sonderprogramm verlängert

Die Bundesregierung verlängert das KfW-Sonderprogramm, einschließlich des KfW-Schnellkredits, bis zum 30.06.2021, um Unternehmen weiterhin verlässlich mit Liquidität zu versorgen. Ab dem 9. November 2020 steht der KfW-Schnellkredit zudem auch für Soloselbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten zur Verfügung. Über die Hausbanken können die Unternehmen diese KfW-Kredite mit einer Höhe von bis zu 300.000 Euro beantragen, abhängig von dem im Jahre 2019 erzielten Umsatz. Der Bund übernimmt dafür das vollständige Risiko und stellt die Hausbanken von der Haftung frei.

Übernahmeprämie für Ausbildungsbetriebe

Das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" zahlt Unternehmen und Betrieben mit bis zu 249 Mitarbeiter*innen finanzielle Prämien für abgeschlossene Ausbildungsverträge, besonders dann, wenn sie Auszubildende von solchen Betrieben übernehmen, die wegen der Corona-Krise weniger oder gar nicht ausbilden können. Die Antragstellung erfolgt über die Bundesagentur für Arbeit.

www.arbeitsagentur.de

Das Land Schleswig-Holstein ergänzt diese Ausbildungsinitiative um eine Förderung für Unternehmen mit 250 Mitarbeiter*innen und mehr:

www.schleswig-holstein.de

Offenes Ohr für Unternehmen

Die neu gegründete Initiative „Offenes Ohr für Unternehmen in Schleswig-Holstein“ hilft mit erfahrenen Beraterinnen und Beratern ehrenamtlich. Hier bekommen Unternehmen: Kostenfreie Sofortberatung, Infos zu Fördermitteln, Anschlussberatung, Offenheit und Unabhängigkeit (Das Gespräch ist unverbindlich!)
Hier gehts zu den Ansprechpartnern: offenes Ohr

BAFA Förderung

Die Nachfrage nach der BAFA Förderung zur Unternehmensberatung für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler, die von der Corona-Krise betroffen sind, war so groß, dass der Fördertopf ausgeschöpft ist. Es gibt jedoch weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen. Bei Fragen dazu erreichen Sie unsere Kollegin Diana Wieben unter 04841/6685-19 oder per E-Mail:  d.wieben@wfg-nf.de.

Weitere Informationen dazu findet man hier: BAFA Förderung

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